Produktbeschreibung Anti Feuer +

Im Gegensatz zu vielen Meinungen brennen Feststoffe nicht direkt.

Für die Entstehung eines Brandes müssen Feststoffe erst einmal in kürzere Kettenmoleküle zersetzt werden, die schließlich als brennbare Gase verdampfen.

Die Erfindung des Produktes Anti Feuer + (AF+) betrifft ein Brandschutzmittel gemäß dem Oberbegriff einer ausgereiften Anmeldung eines Patentanspruches – sowie ein Verfahren zum Reduzieren der Brandgefahr eines entzündbaren Stoffes.

Anti Feuer + erfüllt die Aufgabe eines Brandschutzmittels, das auch bei Beschädigung der Oberfläche des entzündbaren Stoffes eine zuverlässige Brandschutzhemmung bis zu hohen Brandtemperaturen besitzt.

Die in Anti Feuer + enthaltenen Komponenten verzögern oder verhindern das Verbrennen von Materialien, in dem sie diesen Zersetzungsprozess unterbrechen.

Anti Feuer + wirkt im Brandfall daher auf den entzündbaren  Stoff in der Gasphase auf die flüchtigen Substanzen, die während des Zersetzungsprozesses gebildet werden und die ein Entzünden des an und für sich entzündbaren Stoffes hemmt. Um in der Gasphase zu wirken muss Anti Feuer + selbst flüchtig werden um mit den Brennstoffgasen zu reagieren und um ein nicht brennbares Nebenprodukt zu bilden. Auf diese Weise schützt sich der entzündbare Stoff im Brandfall von selbst.

Der entzündbare Stoff wird im Brandfall zwar an seiner Oberfläche beschädigt, insbesondere verfärbt, eine großflächige Ausbreitung des Brandes wird jedoch auf diese Weise zuverlässig verhindert.  Dies ist insbesondere in brandgefährdeten Bereichen wie chemische Anlagen, aber auch im Fahrzeugbereich, insbesondere bei Flugzeugen, von erheblicher Bedeutung. In diesen Bereichen war es bisher unmöglich, entzündbare Stoffe wie Holz, Papier oder thermoplastische Kunststoffe einzusetzen, da hier die Brandgefahr zu groß geworden wäre. Ein Ausweichen auf teurere Materialien war daher geboten. Durch das Brandschutzmittel Anti Feuer + könnten zukünftig auch in den vorgenannten brandgefährdeten Bereichen preisgünstigere Baumaterialien eingesetzt werden. Ein weiterer Anwendungsbereich des Brandschutzmittels liegt im Holz- und Fertighausbau, wo üblicherweise Holz als tragendes Element eingesetzt wird. Durch das Brandschutzmittel Anti Feuer + werden derartige Bauten wesentlich brandsicherer.

Durch die gewählte Auswahl an funktionellen Gruppen reduziert Anti Feuer + die Bildung von brennbaren Gasen sowie ihre Brennbarkeit. Dies senkt die Aktivierungsenergie des Brandes, so dass der entzündbare Stoff optimal durch das Brandschutzmittel geschützt wird.

Anti Feuer + ist synergetisch aufgebaut (synergetischer Effekt). Dies bedeutet, dass der gewünschte Effekt von zwei oder mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten, größer ist als der Effekt von jedem dieser Komponenten im Einzelnen.

Anti Feuer + reagiert bei der Verbrennung endothermisch und senkt damit die Temperatur des Brandes.

Um das Brandschutzmittel möglichst effektiv auf den entzündbaren Stoff auftragen zu können, ist es günstig, wenn es in flüssiger/wässriger Lösung vorliegt. Damit kann es sehr einfach auf den entzündbaren Stoff aufgesprüht werden. Alternativ ist es auch möglich, das Brandschutzmittel in flüssiger Form direkt mit dem entzündbaren Stoff zu mischen, solange dieses sich in einer flüssigen Phase befindet. Bei dem Verfahren wird zum Reduzieren der Brandgefahr eines entzündbaren Stoffes auf diesen das Brandschutzmittel Anti Feuer + aufgebracht.

Um das Brandschutzmittel einfach auf den entzündbaren Stoff auftragen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die flüssige Lösung, Emulsion oder Suspension auf den entzündbaren Stoff aufgesprüht wird. Dies ist technisch sehr einfach und damit kostengünstig zu realisieren, wobei trotzdem eine hohe Schutzwirkung des entzündbaren Stoffs gewährleistet ist.

Alternativ oder zusätzlich kann das Brandschutzmittel Anti Feuer + auch in den entzündbaren Stoff inkorporiert werden, so dass der entzündbare Stoff sehr effektiv im gesamten Volumen geschützt ist. Dies ist insbesondere in jenen Fällen wichtig, in denen der entzündbare Stoff im Brandfall brechen kann, so dass neue, sonst nicht geschützte Oberflächen entstehen.

Eine einfache Realisierung des vorgenannten Verfahrens ergibt sich, in dem der entzündbare Stoff in zumindest teilweise flüssiger Form mit dem Brandschutzmittel vermischt wird, bevor dieser erhärtet. Falls der entzündbare Stoff ein Polymer ist, kann das Brandschutzmittel in nicht polymerisierter Flüssigkeit mit den monomeren und den Polymerisationshilfsmitteln eingemischt werden. Nach Abschluss der Polymerisationsreaktion ist das Polymer im gesamten Volumen durch das Brandschutzmittel geschützt.

Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das Brandschutzmittel Anti Feuer + mit einem Bindemittel vermischt wird. Dieses kann beispielsweise ein Leim, Klebstoff oder ein Kunstharz sein, welche feste Teile des entzündbaren Stoffs, wie beispielsweise Gummigranulat oder Sägespäne zu einer festen Matrix binden.

Wird z.B. die Lösung  auf  Holzspan oder –späne aufgesprüht, ist nach dem Abtrocknen der Oberfläche im Herstellungsverfahren die Pressspanplatte gegenüber direkten Flammen mit Temperaturen von 1.200 C nicht entflammbar.

Die vorzunehmenden/anzusetzenden Rezepturen müssen bezüglich bei den anzuwendenden Materialien anteilsmäßig in weiten Grenzen variiert werden. Für jede der Anti Feuer + – Komponenten sind jeweils die Zahl 1-50 Teile ansetzbar. Zusätzlich kann das Brandschutzmittel Netzmittel zur Erzielung einer besseren Benetzung von Oberflächen oder Verdickungsmittel enthalten.

Anti Feuer + – ein Produkt, das Feuer verhindert!

Unser erklärtes Ziel ist es, mit diesem revolutionären Produkt Menschenleben und Sachwerte zu retten und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten!